Akupunktur

Die Wurzeln der Akupunktur reichen in China bis weit vor unsere Zeitrechnung zurück. Bereits aus dem 3.Jahrtausend vor Christus existieren Berichte über Akupunktur. In unserer westlichen Welt hat die Akupunktur erst in der 2ten Hälfte des 20ten Jahrhunderts an Stellenwert gewonnen.
Akupunktur ist die Kunst durch die Reizung bestimmter Hautareale am Körper und /oder den Ohren (Akupunkturpunkte) therapeutische Wirkungen zu erzielen.

Die Einsatzgebiete der Akupunktur sind weit gefächert. Am bekanntesten sicherlich die Akupunktur als schmerztherapeutische Maßnahme insbesondere bei Störungen des Bewegungsapparates.

Zu den Anwendungsgebieten zählen neben chronischen Schmerzen von Knie und Rücken bei Arthrosen auch akute Beschwerden wie z.B. der Tennisellenbogen oder Hexenschuss, Migräne, Heuschnupfen, Unterstützung bei der Raucherent-wöhnung, Akupunktur im Rahmen der Geburtsvorbereitung sind nur einige der zahlreichen Einsatzmöglichkeiten.

Unter Beachtung der anatomischen Gegebenheiten ist Akupunktur praktisch nebenwirkungsfrei.

Akupunktur kann nicht immer heilen, in vielen Fällen aber unterstützen und bessern.

Akupunktur sollte nicht "als das letzte Mittel" bei Versagen aller anderen Behandlungsmethoden betrachtet werden, schulmedizinische Behandlungen wie Physiotherapie, Medikamente, operative Eingriffe können nicht alleine durch Akupunktur ersetzt werden. Denn: Akupunktur kann helfen wo eine Störung vorliegt, sie kann unterstützen wo chronische Probleme bestehen, aber sie kann nicht reparieren wo etwas zerstört ist.

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